Österreichs größter Historischer Rallye Event, die Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ, werden auch bei der zwölften Ausgabe von 24. bis 26. September die glanzvolle Geschichte dieses Sports wieder aufleben lassen.
Stargast Kris Rosenberger zündet mit Legende Sigi Schwarz einen Porsche 911 (Bj. 1981) und ist überzeugt: „Der Rallyesport lebt!“
Insgesamt sind 84 Teams am Start - 19 verschiedene Fahrzeugmarken sind im Feld der legendären Boliden vertreten.
Fotos: Harald Illmer (7), Joel Kernasenko (1); Text: Michael Noir Trawniczek
Zum zwölften Mal steigen von 24. bis 26. September die Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ in der traumhaften Gesäuse-Region. Inklusive der Vorausautos haben 84 Teams aus neun Ländern ihr Kommen angekündigt - 19 verschiedene Fahrzeugmarken sind im Feld der legendären Rallye-Boliden vertreten.
Am vergangenen Donnerstag luden die Veranstalter von Österreichs größtem Historischen Rallye Festival, die Familie Gutternigg und der ARBÖ Admont, zu einer Pressekonferenz bei Rosenberger Motors in Graz.

Denn Kris Rosenberger, der charismatische Rallye Staatsmeister 1997, gehört zu den Stars der ARL 2026. Gemeinsam mit Beifahrerlegende Sigi Schwarz zündet er seinen „Rothmans“-Porsche 911 mit Baujahr 1981. Rosenberger, der wegen einer Verkühlung nicht persönlich erscheinen konnte, ließ über seinen Pressesprecher Manfred Wolf ausrichten: „Die Austrian Rallye Legends sind eine sehr schöne Veranstaltung, auf die ich mich schon ganz besonders freue. Der Rallyesport lebt!“
ARBÖ Steiermark-Präsident Eichberger: „Alle stehen hinter dieser Rallye"
Sebastian Obrecht, ARBÖ-Pressesprecher, erklärte: „Der ARBÖ ist bekanntlich schon seit vielen Jahren Partner dieser Veranstaltung und deren Vorgänger. Die Austrian Rallye Legends sind einfach eine geile Veranstaltung. Es geht um Emotion, Tradition, Design und Benzinduft - die ARL finden auch bei jungen Leuten Anklang. Der Event ist Generationen übergreifend und jedes Mal aufs Neue faszinierend.“
Klaus Eichberger, Präsident der ARBÖ-Landesorganisation Steiermark kann das nur bestätigen: „Die Austrian Rallye Legends haben Volksfest-Charakter - die ganze Ortschaft ist da unterwegs, es ist ein Familien-Ereignis. Kurt (Gutternigg) hat 1974 seine erste Rallye organisiert, seit 1979 mit dem ARBÖ als Partner. Diese Events sind einfach optimal organisiert.“
Eichberger ist seit drei Jahren bei der Schwester-Veranstaltung der ARL, der ARBÖ Classic, selbst am Start, mit Copilot Kurt Gutternigg: „Kurt ist mit so einer Begeisterung am Werk. Bei der Classic sind 160 Teilnehmer am Start, aus unterschiedlichen Nationen. Sowohl die Classic als auch die ARL bestechen durch eine besondere Herzlichkeit und Freundlichkeit. Was uns noch wichtig ist: Das Nenngeld ist auf dem Boden geblieben - eine Teilnahme ist für jedermann finanziell machbar. Ich finde es großartig, mit welcher Herzlichkeit die Teams in den Ortschaften der Gesäuse Region empfangen werden - mein Dank ergeht an alle beteiligten Gemeinden. Alle stehen hinter dieser Rallye.“

Per Carlsson & Claudia Bidlas: „Freuen uns auf Admont"
Ein weiterer Stargast und ein guter Freund der Familie Gutternigg ist der schwedische Copilot Per Carlsson - sein Weg führte ihn immer wieder nach Admont. Etwa 1989 mit Ingvar Carlsson oder später auch an der Seite von Raphael Sperrer, mit dem er 2000 und 2001 Österreichischer Staatsmeister wurde. Heuer wird Carlsson nicht aktiv im Feld vertreten sein: „Ich versuche. jedes Jahr herzukommen, dieses Jahr als Zuschauer - aber vielleicht fahre ich nächstes Jahr wieder mit.“
Carlsson betreibt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Claudia Bidlas die Firma Rally Travels - ein Reisebüro für Rallyefans auf der ganzen Welt. Es werden Klassiker wie die Rallye Monte Carlo oder die Finnland Rallye besucht - mit perfekter Betreuung in familiärer Atmosphäre. Claudia Bidlas, in Österreich auch als Präsidentin der IG Rallye, der Interessengemeinschaft der heimischen Rallye Veranstalter bekannt und für ihre professionelle Arbeit hoch geschätzt, ist auch im Organisationsteam der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ vertreten und sagt: „Ich freue mich immer, nach Admont zu kommen. Tagsüber wird gearbeitet, doch dann sitzt man bei einem gemütlichen Abendessen zusammen. Es ist Arbeit und fühlt sich zugleich wie Urlaub an.“

Lancia-Karlhofer: „Historischer Rallyesport im Vordergrund"
Ebenfalls bei der Pressekonferenz dabei war Martin Karlhofer - der bekannte Lancia Restaurateur war schon öfter bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ am Start und gab heuer in der Historischen Staatsmeisterschaft (TEC7 HRM) ein vielbeachtetes Comeback als Pilot eines Lancia Delta Intergrale. Bei den ARL 2026 wird er zwar nicht im Cockpit sitzen aber als interessierter Zuschauer dabei sein: „Lancia ist immer noch die erfolgreichste Marke im Rallyesport und heimische Piloten wie Franz Wittmann oder Christoph Dirtl konnten auf Lancia große Erfolge erzielen. Auch im Feld der ARL 2026 sind wieder einige Lancia zu finden. Ich freue mich sehr, dass die Familie Gutternigg so einen Event auf die Beine gestellt hat, bei dem der historische Rallyesport im Vordergrund steht.“

Günther Knobloch: „Viel Enthusiasmus"
Die Pressekonferenz besuchte auch Günther Knobloch, der zum Organisationsteam des RSP Rallye Sport Promotors gehört, der für die Rallye Staatsmeisterschaft den Seriensponsor TEC7 an Land ziehen konnte. Knobloch lobte die ARL als „großartige Veranstaltung“, würdigte auch die jahrzehntelange ORM-Präsenz der Vorgänger-Veranstaltung ARBÖ-Rallye: „Fast fünf Jahrzehnte lang war die ARBÖ Rallye ein wichtiger Teil der heimischen Meisterschaft. Es ist einfach toll, wenn Leute mit viel Enthusiasmus ans Werk gehen.“
Später Debütant & Lokalmatador Christian Blamauer:
Mit dabei war auch Christian Blamauer, der bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ als später Quereinsteiger ein Debüt als Pilot geben wird. An seiner Seite die erfahrene Copilotin Sabine Thaller, die 2004 mit Hermann Berger junior ihr Debüt gab - bei der ARBÖ Steiermark Rallye. Thaller kehrt nun erstmals seit 2017 wieder ins Cockpit zurück. Debütant Blamauer ist ein absoluter Lokalmatador: „Ich fahre jeden Tag auf Teilen dieser Prüfungen - jetzt an den ARL teilzunehmen, ist etwas ganz Besonderes für mich.“ Blamauer und Thaller werden einen von Sonnleitner Motorsport eingesetzten Mitsubishi Lancer Evo V zünden.

Die Stars & die Boliden der ARL 2026:
Neben Stargast Kris Rosenberger (mit Sigi Schwarz im Porsche 911 aus 1981) sind weitere bekannte Größen am Start. Mit Startnummer zwei etwa Christoph Weber, Historischer Staatsmeister 2009 - auch er fuhr seine erste Rallye in Admont, im Jahr 1993.
Mit Startnummer 3 zündet Wolfgang Scherleithner einen Originalnachbau des Audi Sport quattro S1 E1 aus 1984 - Scherleithner ist wegen seiner spektakulären Fahrweise bereits eine beliebte Größe bei den Fans.
Nach langer Abstinenz startet wieder einmal Josef Pointinger auf heimischem Boden - gemeinsam mit Peter Stark pilotiert er einen Ford Escort RS1800 aus dem Jahr 1976.

Mit Startnummer 8 zündet Race Rent Austria-Chef Wolfgang Schmollngruber einen seiner Ford Fiesta Proto. Einen seiner Evos wird Daniela Fuchs pilotieren, die bei den ARL 2025 ihr Debüt als Pilotin gab.
Mit Gerolf Schuller und Kathrin Redlingshofer-Milev sind die aktuellen Tabellenleader der Austrian Rallye Challenge mit dabei. Auch der Obmann der ARC, Georg Gschwandner, gibt sich die Ehre: Mit Ulli Kornek steuert er, versteht sich, einen Volvo 945. Gleich dahinter startet sein Sohn Tobias Reischer auf einem weiteren „Volvo-Schlachtschiff“.
Ein Comeback gab heuer auch Norbert Tomaschek. der bei der ARC Rallye Triestingtal erstmals seit 2019 wieder seiner Alfa Romeo Giulia die Sporen gab. Zu den ARL bringt er einen Alfa Romeo 75 V6 2.5, den er heuer zum Rallyefahrzeug adaptiert hat.
Marco Maurer und Patrik Lutz sind in ihrem Audi quattro auf den Spuren des viel zu früh verstorbenen Christof Klausner unterwegs. Patrik und Verena Gaubinger in ihrem wunderschönen Audi quattro Gr.4 sind den Fans sowohl aus HRM als auch aus der ARC ein Begriff.

Den gepflegten Driftwinkel mag auch Günther Steffe, Vater der bekannten Rallyepilotin Pia Steffe und ehemaliger Drift-Staatsmeister.
Aus Deutschland kommt mit Startnummer 4 Michael Stoschek - der höchst aktive 78-Jährige zündet einen Werks-Porsche 911 aus 1971, der 1972 bei der Rallye Monte Carlo Platz zwei belegen konnte.
Viele weitere „Schmankerl“ aus den „goldenen Rallyejahren“ bis hin zur Gegenwart sind bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ zu bewundern. Zu Strecke und Programmablauf erfolgt in der Veranstaltungswoche eine weitere Presseinformation.
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Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ 2026
ARBÖ Admont - Presseteam, Fax: +43 316 2311 233 335 e-mail: presse@arboe-rallye.at
Pressesprecher: Michael Noir Trawniczek Tel.: +43 660 685 6638 e-mail: noir@motorline.cc
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