OMV
CNG Rallye Team für ARBÖ-Rallye
zuversichtlich
Manfred
Stohl will im Innovations-Pokal
der OSK an die Spitze. Der Wiener
hat mit der Admont-Rallye noch
eine Rechnung offen.
Das OMV
CNG (compressed natural gas)
Rallye Team hat beim vorletzten
Lauf zur Österreichischen
Rallye Staatsmeisterschaft ein
klares Ziel vor Augen. Nach
dem sensationellen zweiten Gesamtrang
bei der Schneebergland-Rallye
blasen Manfred Stohl und Ilka
Minor zum Angriff auf den Innovationspokal
der OSK. Derzeit liegt das OMV-Duo
im CNG Mitsubishi Lancer Evo
IX noch acht Punkte hinter Gerwald
Grössing.
Andere
Voraussetzung
Die Schotter-Performance von
Manfred Stohl im Schneebergland
war die Bestätigung des
Ausnahmekönnens des OMV
Piloten auf losem Untergrund.
Lediglich 0,2 Sekunden fehlten
am Ende gegenüber dem werksnahen
Skoda Fabia S2000 von Raimund
Baumschlager. Doch daran will
der WM-Vierte von 2006 am kommenden
Wochenende nicht denken. Es
herrschen andere Voraussetzungen,
denn die Admont-Rallye wird
größtenteils auf
Asphalt gefahren. Stohl: „Das
ist absolut entscheidend. Auf
Asphalt haben wir mit dem erdgasbetriebenen
Mitsubishi noch Aufholbedarf.
Wenn aber die Temperaturen nicht
zu hoch sind, könnte uns
das entgegen kommen. Wir werden
jedenfalls alles daran setzen,
damit wir um die Top-5 mitkämpfen
können.“ Auf jeden
Fall will man vor Gerwald Grössing
(Bioethanol Mitsubishi) ins
Ziel kommen, damit man den Abstand
im Innovationspokal der OSK
verringern kann. Derzeit liegt
er bei acht Zählern.
Glück
gehört dazu
Auf jeden Fall hat das OMV CNG
Rallye Team mit der Admont-Rallye
noch eine Rechnung offen. Im
Vorjahr streikte gegen Ende
der Rallye das Getriebe und
Stohl rutschte vom fünften
auf den achten Gesamtrang zurück.
Die Chance auf den ÖM Vizemeistertitel
konnte gewahrt bleiben und dieser
wurde dann auch bei der Waldviertel-Rallye
fixiert. „Plötzlich
fehlten uns vier Gänge.
Dafür haben wir uns echt
wacker geschlagen. Dennoch hoffe
ich, dass ich heuer bis zum
Schluss voll durchschalten kann.
Aber ein wenig Glück gehört
immer dazu“, so der OMV
Pilot.
Knapp
136 Sonderprüfungskilometer
Die ARBÖ Rallye wird am
25. September um 19:15 Uhr in
Hall gestartet. Danach steht
der Prolog auf dem Programm.
Am 26. September gilt es zwölf
Sonderprüfungen zu bewältigen,
ehe das erste Fahrzeug um 18:10
in Admont auf der Zielrampe
erwartet wird. Die SP-Länge
beträgt 135,78 Kilometer.
Die Gesamtlänge umfasst
330,5 Kilometer.